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No-Label-Druck – Ein Label für Verantwortungslosigkeit

Zu viel! Warum kostet das das so viel? ...zu teuer! Danke, ich melde mich bei Interesse. Die anderen machen‘s um die Hälfte. Nächstes Mal vielleicht. Geht das nicht noch billiger? Zum halben Preis sind wir im Geschäft!

Die Liste der Sprüche preisfixierter Drucksacheneinkäufer ließe sich beliebig fortsetzen, wenn es um scheinbare Argumente geht, sich schlussendlich für den billigsten No-Label-Druck aus dem Internet zu entscheiden.

Dabei wird gerade bei No-Label-Drucksachen genau dieses Verhalten deutlich sichtbar: Wer mit der meist günstigsten nicht identifizierbaren Drucksache aus dem Internet um seine Kunden wirbt, sendet ungewollt eine offenbare Botschaft aus, denn dieses No-Label ist nicht so unsichtbar, wie man vielleicht denken möchte. Das No-Label ist sofort zu finden, einfach weil es nicht zu sehen ist.

Und aufmerksame Empfänger einer Drucksache lesen solche unsichtbaren Botschaften quasi zwischen den Zeilen, wissen sie doch, dass das, was man nicht sieht, oft viel über den Absender verrät. Schließlich will man ja wissen, mit wem man es zu tun hat. Fehlt also ein Label oder ein Hinweis, wo und wie gedruckt wurde, signalisiert das deutlich die Verantwortungslosigkeit des Herausgebers für seine Drucksache, und damit auch die mangelnde Wertschätzung für den Empfänger dieser Drucksache.

Das No-Label offenbart auf entlarvende Weise wie unwichtig dem Herausgeber die Produktionsbedingungen, die möglichen Umweltbelastungen, die sozialen Auswirkungen seiner Drucksache im Gegensatz zum eigenen finanziellen Vorteil sind.

No-Label-Drucksachenkäufer finden sich überall. Nicht nur im klassischen B2B-Markt sondern auch unter klassischen Agenturen und Endverbrauchern. Leider sehen viele Kunden beim Einkauf von No-Label-Druck nur den Preis, und machen sich keine Gedanken über Herstellung und Wirkung ihrer No-Label-Drucksache. Dabei bleiben bei diesen anonymen Drucksachen aus dem Internet so gut wie immer Nachhaltigkeit, Umweltschutz und soziales Gemeinwohl auf der Strecke. Dauerhaft ändern wird sich das erst, wenn die Signifikanz des No-Labels in die gesellschaftliche Wahrnehmung rückt. Wenn also Kunden sich darüber bewusst werden, was No-Label-Druck im schlimmsten Fall bedeutet.

Nämlich:

  • Gedruckt auf Papier aus illegalem Holzschlag
  • Gedruckt auf Papier aus menschenverachtender Produktion
  • Gedruckt ohne Rücksicht auf Klimaschädigung
  • Gedruckt ohne Rücksicht auf Umweltverschmutzung
  • Gedruckt in Unternehmen ohne Sozialstandards

Deshalb: Werden auch Sie Mitglied der Initiative „Keinen Cent für No-Label-Druck“


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Tel.: 08157 / 99 75 9 – 0
Fax: 08157 / 99 75 9 - 22
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